Zeitlarn Kirche.jpg

                                                                                                                                                                                                 (Foto: Uli Damböck)

 

Die Bausubstanz reicht ins 13. Jahrhundert zurück. Den schlanken Westturm krönt ein Satteldach mit Stufengiebeln.

Das Patrozinium St. Jakobus d. Ältere mag auf eine Pilgerkirche nach Santiago de Compostela verweisen,

wurde aber im Laufe der Zeit zusehends vom Bauernheiligen Hl. Leonhard verdrängt.

Als Wallfahrtskirche hatte sie weitum Zulauf und stattliche Einnahmen, die dem Kirchenbau in Wallerdorf als Grundlage dienten.

Von 1517 stammt das Netzrippengewölbe, vom der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts der Sakristeianbau,

der Hochaltar von 1755, der Seitenaltar wurde 1754 mit Gemälde von Franz Anton Rauscher, Niederaltaich, ausgestattet.