Kinder&Jugend

 

 

Moodbar-Zusammen_Daheim

Zusammen daheim etwas machen, das gut tut: körperlich, seelisch und geistig. Mit diesem Blog unterstützen wir Erzieher:innen, Lehrer:innen, Eltern und Seelsorger:innn in ihrer Gestaltung des Alltags mit Kindern. Die meisten Beiträge sind aus eigener Betroffenheit entstanden. Viele Expert:innen haben unbürokratisch, schnell und oft auch unentgeltlich an diesem Ideenpool mitgewirkt. Not macht nicht nur erfinderisch, sondern auch solidarisch. Dafür ganz herzlichen Dank! Wir hoffen, dass wir Sie mit diesem Corona-Blog gut unterstützen können.

 

 


 


Ostern 2021

Wie Sie in der Familie, als Jugendlicher/ junger Erwachsener oder älterer Mensch die Osterzeit erleben können, erfahren Sie auf dieser Seite. Vorschläge für Hausgottesdienste, Gebete, Musiken, Geschichten, Buchtipps und Medien uvm. haben unsere Häuser, Einrichtungen und Referate für Sie zusammengestellt. Frohe Ostern! Klick hier...

 OSTERN

 

 

 

katholischde_ostern_fuer_kinder_composing
Das ist zwischen Palmsonntag und Ostermontag passiert

Die Ostergeschichte für Kinder erzählt

Kinder - Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen. Dann feiern wir die Auferstehung Jesu. Was an Ostern passiert ist, erklärt katholisch.de in leicht verständlicher Sprache. Die Geschichte beginnt an Palmsonntag. Klick mich hier...

 


 


Fragen und Antworten rund um das Osterfest

Ostereier__Osterbrauchtum

Der bekannteste Brauch zu Ostern ist wohl das Verschenken bemalter Eier. Das Ei ist in den meisten Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben.
Im Mittelpunkt von Ostern steht die Auferstehung von den Toten. Fragen und Antworten rund um das größte und wichtigste Geheimnis des christlichen Glaubens.
Das wichtigste Fest der Christen in aller Welt steht kurz bevor - das Osterfest. Warum und wie wird es gefeiert? Warum ist die Terminfindung für Ostern so kompliziert? Was hat Ostern mit Hasen und Eiern zu tun? Und was läuft angesichts der Corona-Pandemie schon zum zweiten Mal ganz anders?

 

Was wird an Ostern gefeiert?
An Ostern feiern Christen ihr ältestes und wichtigstes Fest: die Auferstehung Jesu am dritten Tag nach dem Tod am Kreuz. Die zentrale Botschaft von Kreuz und Auferstehung ist, "dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird", heißt es im katholischen Katechismus.

 

Was steht dazu in der Bibel?
Die Auferstehung selbst wird nicht beschrieben. In allen vier Evangelien steht, dass der Stein vor dem Grab weggerollt ist oder (bei Matthäus) von einem Engel weggerollt wird. Die ersten, die dies sehen und bezeugen, sind drei Frauen beziehungsweise eine Frau (Maria von Magdala bei Johannes), die die Neuigkeit dann den Jüngern berichten.

 

Wovon hängt der Termin des Festes ab?
Ostern ist ein bewegliches Fest, das am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird. Damit liegt der Termin immer zwischen dem 22. März und dem 25. April. Festgelegt wurde dies beim Konzil von Nizäa im Jahr 325.

 

Warum feiern orthodoxe Christen oft an einem anderen Termin?
Da die orthodoxe Kirche der Kalenderreform unter Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 nicht folgte, feiern Ost und West zumeist an unterschiedlichen Terminen - 2021 zum Beispiel im Westen am 4. April und in den Ostkirchen am 2. Mai. Erst 2025 gibt es wieder einen gemeinsamen Termin. Vor wenigen Wochen gab es einen Vorschlag aus der Orthodoxie für ein gemeinsames Osterdatum aller Christen ab 2025. Papst Franziskus wäre wohl bereit, hier Zugeständnisse zu machen, sagte der Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch.

 

Woher kommt der Name Ostern?
Die Herkunft des Begriffs ist bis heute umstritten. Eine Erklärung führt ihn auf die germanische Frühlingsgöttin Ostara zurück, die Göttin der Morgenröte. Andere Experten bringen ihn in Verbindung mit Osten, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs. Beides wird auch mit den griechischen ("eos") und althochdeutschen ("eostarun") Begriffen für Morgenröte verbunden. Wieder andere stellen Zusammenhänge her zum nordgermanischen "ausa", was als "gießen" an die Taufe erinnern könnte. In vielen anderen Ländern haben sich Begriffe wie "Pasen", "Paques", oder "Pasqua" durchgesetzt, die auf das jüdische Fest Pessach zurückgehen.

 

Wie wird Ostern im Gottesdienst gefeiert?
Höhepunkt ist normalerweise die Osternacht in der Dunkelheit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen. Hier sollen etliche Symbole den Auferstehungsglauben verdeutlichen - vom Feuer über die Wassersegnung bis zur Osterkerze. Nach dem Wortgottesdienst mit bis zu sieben Lesungen aus dem Alten Testament ertönen dann die seit Gründonnerstag verstummten Glocken und die Orgel wieder zum Lobgesang des Gloria. Nach Möglichkeit wird in der Osternacht eigentlich das Sakrament der Taufe gespendet.

 
Und was ist anders wegen der Corona-Pandemie?
Ziemlich viel: Im letzten Jahr hatte der Vatikan katholische Bischöfe und Priester angehalten, die Gottesdienste ohne Anwesenheit von Gläubigen zu feiern. Es gab viele Live-Übertragungen, digitale Feiern und Anregungen zu Hausgottesdiensten. Auch in diesem Jahr kann Ostern nur eingeschränkt gefeiert werden, allerdings sind wieder Gottesdienste in den Kirchen möglich unter Einhaltung der Corona-Regeln. Ob sich das bis Ostern selbst noch ändern wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

 

Laut der Österreichischen Bischofskonferenz setzen die Regelungen für die Feier der Gottesdienste in der Heiligen Woche und zu Ostern im Wesentlichen die Vorgaben der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung vom 17. Februar um. Konkret bedeutet das, dass Gottesdienste unter Beachtung der FFP2-Maskenpflicht und der Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern für Personen, die nicht in einem Haushalt leben, möglich sind. Auf alle Fälle planen die meisten Gemeinden zusätzliche digitale Formate, Feiern und Gottesdienste im Freien und Ähnliches mehr, um trotz der Pandemie Ostern feiern zu können.

 

Auch Papst Franziskus wird erneut im sehr kleinen Kreis die Osternacht und die Ostermesse feiern und anschließend den Segen "Urbi et orbi" spenden - was alles live im Fernsehen übertragen wird.

 

Welche Bräuche gehören zu Ostern?
Am bekanntesten ist wohl das Verschenken bemalter Eier. Das Ei ist in den meisten Kulturen ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Früher hatten sich auch viele Eier angesammelt, da man in der Fastenzeit darauf verzichtet hatte. In manchen Gegenden gibt es üblicherweise Osterfeuer, die zum einen auf heidnische Bräuche des Winteraustreibens zurückgeführt werden. Zugleich stehen sie aber auch für Leben und Wärme - und setzen damit das christliche Ostergeschehen in sinnliche Erfahrungen um.

 

In Österreich und Süddeutschland gibt es auch den Brauch der Osterspeisensegnung. Dabei werden Osterbrot, Schinken, Ostereier, Kren, Salz und Kräuter traditionell in den Körben, die am Karsamstag in die Osternachtsliturgie mitgebracht werden, gesegnet. Die Osterspeisensegnung wird als Abschluss der Fastenzeit gefeiert und erinnert an die Mähler, die Jesus gemeinsam mit anderen hielt.

 
Und woher kommt der Osterhase?
Auch dafür gibt es verschiedene Erklärungen: Zum einen gilt auch er als Symbol der Fruchtbarkeit, zum anderen als Bote des Frühlings. An anderer Stelle heißt es, der Hase habe keine Augenlider und schlafe daher "mit offenen Augen", was auf Jesus hindeute, der "im Tod nicht entschlafen" sei. Im 17. Jahrhundert war erstmals die Rede vom Osterhasen, der die Eier bringt, was später vor allem durch die Süßwarenindustrie weiter befördert wurde. Theologisch gesehen ist das Lamm eigentlich das passendere Symboltier: Schon die Juden opferten und aßen zum Pessachfest ein Lamm, und Jesus wird selbst als das Lamm Gottes bezeichnet.

 

Was wird am Ostermontag gefeiert?
Kirchlich gesehen steht am zweiten Feiertag die Emmausgeschichte im Mittelpunkt: Zwei Jünger gehen in tiefer Trauer über Jesu Tod von Jerusalem zu dem Dorf Emmaus. Unterwegs gesellt sich Jesus zu ihnen, doch sie erkennen ihn lange nicht. Hier zeigt sich Jesus nach biblischer Überlieferung erstmals nach seiner Auferstehung den Jüngern. Viele führen den Brauch des Osterspaziergangs auch auf diese biblische Geschichte zurück. Dieser Spaziergang könnte ja zumindest auch in diesem Jahr wieder möglich sein - in Kleinstgruppen oder im allerengsten Familienkreis.

 

Wie lange dauert die Osterzeit?
Seit dem zweiten Jahrhundert erstreckt sich die Feier des Osterfests über einen Zeitraum von 50 Tagen und endet mit Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes. 40 Tage nach Ostern wird das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Bis dahin war Jesus nach seiner Auferstehung immer wieder mit seinen Jüngern zusammen, berichten die Evangelien.

Rätsel


Gitarre lernen

 AKTION 7 Wochen

Ein Kind sitzt an einem leeren Tisch und schaut nach oben.

Wie der Verzicht die Menschen näher zu Gott bringt

Die Fastenzeit für Kinder erklärt

Nach Karneval ist Schluss mit lustig: Viele Katholiken essen dann bis Ostern weniger und verzichten etwa auf das Auto, Alkohol oder Zigaretten. Katholisch.de erklärt in kindgerechter Sprache, warum gläubige Menschen fasten und wie sie das näher zu Gott bringt.

 

An Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Sie geht bis zum Gründonnerstag an Ostern. Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen, deshalb möchten wir uns darauf ganz besonders gut vorbereiten.

In der Fastenzeit wollen wir uns ganz auf Gott und den Glauben konzentrieren. Das geht am besten, wenn wir uns durch möglichst wenig ablenken lassen. Der richtige Name der Fastenzeit ist die "österliche Bußzeit". Das Wort "Buße" hat etwas mit "besser" zu tun: Denn in der Fastenzeit wollen wir besonders gut für Gott sein. Fasten hat deshalb auch etwas damit zu tun, Sachen erstmal nicht mehr zu machen, die nicht unbedingt gut für einen sind: Schokolade essen, Auto fahren, lange fernsehen, rauchen oder Alkohol trinken.

Wer richtig fastet, isst außerdem nur einmal am Tag richtig und bis auf zwei kleine Mahlzeiten den restlichen Tag über nichts mehr. Zudem isst man freitags kein Fleisch, weil uns der Freitag an den Tod Jesu erinnert. An den Sonntagen und an besonderen Festen wird allerdings nicht gefastet. Denn für uns ist jeder Sonntag wie ein kleiner Ostertag, an dem wir daran denken, wie Jesus gestorben und dann auferstanden ist – also aus dem Tod in das neue Leben wiedergekommen ist.

Das Wort "fasten" kommt von einem althochdeutschen Wort, das bedeutet, dass man auf etwas verzichtet. Fasten heißt aber nicht nur, dass man auf etwas verzichtet – sondern auch, dass man für etwas anderes verzichtet. Wenn wir uns nicht mehr von so vielen Dingen ablenken lassen – wie vom Handy, der Spielkonsole oder dem Fernseher - können wir uns viel besser auf Gott, aber auch auf andere Menschen konzentrieren.

In den Gottesdiensten, die wir feiern, denken wir in dieser Zeit daran, wie Jesus für uns gelitten hat und gestorben ist. Außerdem beten wir in dieser Zeit sehr viel und viele tun etwas für andere Menschen. Denn besonders in dieser Zeit möchten wir an die Menschen denken, die es nicht so gut haben.

Karneval Berliner

An Karneval schmecken sie noch köstlich: Partykrapfen. In der Fastenzeit wird in vielen Haushalten auf Süßigkeiten und Gebäck verzichtet.

 

Christen sind nicht die einzigen, die fasten. In allen Religionen gibt es Fastenzeiten – sie beginnen aber an unterschiedlichen Tagen und dauern nicht immer gleich lange. Im Islam zum Beispiel wird im Fastenmonat "Ramadan" tagsüber nichts getrunken und gegessen.

Die Fastenzeit hat kein festes Datum, weil auch Ostern jedes Jahr an einem anderen Datum ist. Der Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und fällt auf einen Tag zwischen dem 21. März und dem 25. April. Von dort aus rechnet man sechs Wochen nach vorne im Kalender bis zum Aschermittwoch, der der Beginn der Fastenzeit ist. An Karfreitag und Karsamstag fasten wir auch noch, weil wir dann an den Tod Jesu denken – sie zählen aber nicht mehr zur Fastenzeit.

Man nennt die Fastenzeit auch die "Heiligen 40 Tage", denn früher hat man immer 40 Tage lang gefastet. Heute sind es eigentlich keine 40 Tage mehr, sondern nur noch 38: Denn wenn man die Tage zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag zählt und die Sonntage weg lässt, kommt man nur auf 38 Tage.

Trotzdem sprechen wir noch von den "40 Heiligen Tagen", weil die Zahl 40 eine besondere für uns ist: Denn genau so lange hat Jesus damals in der Wüste gefastet. Die Bibel erzählt von der sogenannten "Versuchung Jesu" in der Wüste. Nachdem Jesus 40 Tage lang gehungert hatte, wollte der Teufel ihn dazu überreden, Steine zu Brot zu machen, sich von einem Tempelberg hinunter zu stürzen oder allen Reichtum der Welt anzunehmen.

Der Teufel wollte nicht, dass Jesus und andere Menschen an Gott, seinen Vater, glaubten und wollte Jesus deshalb zu etwas anstiften, das ihn von Gott wegbringen würde. Jesus aber widerstand allen drei Versuchungen, denn für ihn war nichts wichtiger als Gott. Deshalb sollen wir – genau wie Jesus - 40 Tage lang fasten.