Kirchen

In der frühen Jungsteinzeit folgten die ersten Siedler unserer Gegend dem Lauf der Bäche und Flüsse, hier der Donau und ihrer Zuflüsse. Das Wasser hatte hier die Landschaft geformt und eingeebnet und fruchtbarer Boden mit reicher Tier- und Pflanzenwelt konnte sich entwickeln. Für die Jäger und Sammler boten sich der ganze Reichtum der Natur sowie die Möglichkeit einer einfachen Behausung. Seit dem 6. Jahrtausend v. Chr. wurden die aus Löss entstandenen Böden von bäuerlich wirtschaftenden Gruppen  genutzt. In der mittleren Jungsteinzeit (5. Jahrtausend v. Chr.) entstand die Kreisgrabenanlage in Unternberg, die auf einen zentralen Ort in der Nähe schließen lässt. Durch vorgeschichtliche Siedlungs- und Bestattungsplätze sowie Überreste der römischen Zivilsiedlung sind alle vorrömischen Kulturperioden nachgewiesen. Die Donau bildet die große Wasserstraße für Personen und Güter, später auch der Kriegsheere.

(Text: BGR Otto Egger, Pfr. i. R. )