Patrona Bavariae am 1. Mai Eröffnung der Wallfahrtssaison

AÖ-Gnadenbild-August

Am Hochfest der Schutzfrau Bayerns wird in Altötting traditionell die Wallfahrtssaison eröffnet. In der päpstlichen Basilika St. Anna zelebriert Bischof Dr. Stefan Oster SDB zusammen mit Stiftspropst Dr. Klaus Metzl einen feierlichen Pontifikalgottesdienst und eröffnet damit das Wallfahrtsjahr.

In die­sem Jahr erfolgt beim Eröff­nungs­got­tes­diens­tes um 10 Uhr auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie kei­ne Aus­sendung der neu­en Pil­­ger­­be­­treu­er/-innen durch Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung der Pon­ti­fi­kal­mes­se erfolgt durch ein Vokal- und Instru­men­tal­ensem­ble der Diözese.

Um 15.00 Uhr zele­briert Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB, eben­falls in der Basi­li­ka St. Anna eine fest­li­che Pon­ti­fi­kal­ves­per. Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung sorgt ein Ensem­ble der Alt­öt­tin­ger Kapell­sing­kna­ben und Mädchenkantorei.

Dar­über hin­aus wer­den bei­de Got­tes­diens­te bei K‑TV übertragen.

 


Wissenswert:

Vor 90 Jah­ren, mit­ten im Ers­ten Welt­krieg, erhob Bene­dikt XV. auf Bit­ten des baye­ri­schen Königs Lud­wig III. und Köni­gin Maria The­re­sia die Got­tes­mut­ter Maria zur Haupt­pa­tro­nin ganz Bay­erns. Seit die­ser Zeit wird das Fest der​“Patro­na Bava­riae” gefeiert.


 

 Die diesjährige Wall­fahrts­sai­son steht unter dem Leit­wort: ​„Seht, ich mache alles neu!“

Mutter der Barmherzigkeit Eucharistische Anbetung 2 Kopie Quadrat

Jahres- und Wallfahrtsleitwort 2021: „Seht, ich mache alles neu!“

 

Hier können Sie den Infoflyer herunterladen

Flyer Hochfest Maria Schutzfrau

 

Das glauben wir

Beten – naiv oder heilsam?

GEBETSANLIEGEN

Ich bete.
Eine Feststellung, die oft eher wie ein Geständnis klingt und von so manchem belächelt wird. Beten, das heißt für viele Menschen, in unserer säkularisierten, westlichen Gesellschaft, naiv genug sein, um mit jemandem zu reden, der eigentlich gar nicht da ist.

 

Beten, das endet für vie­le schon beim ​Vater­un­ser“. Beten, das ist vie­len ein Rät­sel. Einen ein­fa­chen Zugang zu die­sem Schatz unse­res Glau­bens fin­den Suchen­de jetzt nicht nur auf der Inter­net­sei­te des Bis­tums, son­dern auch auf jener des Gna­den­orts Alt­öt­ting, wo sich vie­le in ihren Bit­ten direkt an die Schutz­pa­tro­nin Bay­erns oder den Hl. Bru­der Kon­rad wenden.

 

Mil­lio­nen Men­schen tei­len ihr Leben heu­te mit ande­ren im Inter­net. Sie zei­gen Bil­der ihres All­tags und tei­len ihre Gedan­ken, Sor­gen, Hoff­nun­gen, Träu­me. Mit Beten hat das mehr zu tun, als man glau­ben mag: Mit bei­dem tei­len wir unse­re Freu­den und Nöte mit ande­ren. Nur, dass es beim Beten um viel mehr geht: die Zwie­spra­che mit Gott. Und die muss nicht kom­pli­ziert sein. 

 

Der Begriff ​Beten“ geht auf das Bit­ten zurück. Vie­le Chris­ten tra­gen ihre Bit­ten und Hoff­nun­gen im Gebet zu Gott, sei es mit Gebe­ten wie dem ​Vater­un­ser“, die zusam­men im Got­tes­dienst gespro­chen wer­den, oder eige­nen, stil­len Gedan­ken. Sie suchen und fin­den Zuflucht, bau­en ein stüt­zen­des Gott­ver­trau­en auf und geben Sor­gen ein Stück weit an Gott ab. Und trotz­dem: Über den per­sön­li­chen Glau­ben und vor allem übers Beten redet man wenig, außer viel­leicht im allerengs­ten Kreis. Für alle sicht­bar nach außen tra­gen, wie man es in sozia­len Medi­en mit so vie­len all­täg­li­chen Din­gen tut, wür­de das per­sön­li­che Gebet kaum jemand. Doch das geht — ganz ohne sich zu sehr offen­ba­ren zu müs­sen und ohne einen bestimm­ten äuße­ren Rahmen.

 

Im Bis­tum Pas­sau geht das auf klas­si­sche Wei­se etwa mit Gebets­bü­chern an Wall­fahrts­or­ten wie Alt­öt­ting, in denen jeder — auch anonym — sein Gebet auf­schrei­ben kann. Neu sind die digi­ta­len Mög­lich­kei­ten, sein Gebet vor Gott und ande­re Gläu­bi­ge zu brin­gen: Gebets­an­lie­gen kön­nen Sie digi­tal auf der Web­sei­te des Bis­tums Pas­sau unter https://​www​.bis​tum​-pas​sau​.de/​s​p​i​r​i​t​u​a​l​i​t​a​e​t​-​g​l​a​u​b​e​/​g​e​b​e​t​s​a​n​l​iegen ver­fas­sen — ganz anonym, mit Ihren eige­nen Worten.