PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Cima di Sold🌹

 🌿 @Merci: Chiara 🌿

21. SONNTAG IM JAHRESKREIS
12. SONNTAG NACH TRINITATIS
Wer sagen die Leute,
dass der Menschensohn sei?

Namenstage heute

Isolde (Ansoalda), Richilde, Rosa von Lima, Zachäus

Gebet des Tages

Gott, unser Herr,
du verbindest alle, die an dich glauben,
zum gemeinsamen Streben.

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Kalenderblatt

21. Sonntag im Jahreskreis
Zu einem Haus gehören Mauern, Türen und Fenster. Festen Bestand aber hat ein Haus vor allem durch

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Lesung Evangelium

So spricht der Herr zu Schebna, dem Palastvorsteher:
Ich werde dich von deinem Posten stoßen

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Für wen hältst du mich?

Ein Impuls
zum Sonntag am 23. August 2026
von Diakon und Jugendseelsorger Nikolaus Pfeiffer

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Du bist Petrus

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 23. August 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

In dem Evangelium von diesem Sonntag, stellt Jesus seinen Jüngern zunächst eine scheinbar einfache Frage: „Für wen halten die Menschen den Menschensohn?“ Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Die einen sehen in ihm Johannes den Täufer, andere Elija oder einen der Propheten. Viele haben eine Meinung über Jesus – doch dann stellt er die entscheidende Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“
Diese Frage richtet sich nicht nur an die Jünger damals. Sie erreicht auch uns heute. Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens seine eigene Antwort darauf finden müssen. Für manche ist Jesus eine beeindruckende Persönlichkeit der Geschichte. Für andere ein Vorbild für Menschlichkeit und Nächstenliebe. Der christliche Glaube lädt jedoch dazu ein, noch einen Schritt weiterzugehen und in ihm den Sohn Gottes zu erkennen, den, der unserem Leben Sinn und Hoffnung schenkt.
Petrus antwortet stellvertretend für die Jünger: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Es ist ein starkes Glaubensbekenntnis. Gleichzeitig wissen wir aus den weiteren Evangelien, dass Petrus keineswegs ein fehlerloser Mensch war. Er wird zweifeln, scheitern und Jesus sogar verleugnen. Dennoch vertraut Jesus ihm eine große Aufgabe an.
Das ist eine ermutigende Botschaft. Gott beruft keine perfekten Menschen. Er beruft Menschen mit Stärken und Schwächen, mit Mut und Unsicherheit. Entscheidend ist nicht, dass wir niemals Fehler machen, sondern dass wir bereit sind, uns immer wieder neu auf Christus auszurichten.
Auch unsere Kirche lebt von solchen Menschen. Sie lebt nicht von der Perfektion ihrer Mitglieder, sondern vom Vertrauen darauf, dass Christus sie trägt. Wo Menschen ihren Glauben ehrlich leben, Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen, wird Kirche lebendig.
Vielleicht lohnt es sich manchmal auch, die Frage Jesu ganz persönlich an sich heranzulassen: „Für wen hältst du mich?“ Darauf gibt es keine Antwort aus dem Lehrbuch. Sie wächst im Laufe des Lebens – in Zeiten der Freude ebenso wie in Zeiten der Unsicherheit. Sie zeigt sich im Gebet, in der Feier der Eucharistie, in Begegnungen mit anderen Menschen und oft auch in den kleinen Erfahrungen des Alltags.
Der Glaube ist kein fertiges Ergebnis, sondern ein Weg. Und auf diesem Weg geht Christus mit uns. Er kennt unsere Zweifel ebenso wie unsere Hoffnung. Er lädt uns ein, ihm zu vertrauen und unser Leben auf das Fundament zu bauen, das auch in stürmischen Zeiten trägt.


Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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