PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Schneespitze 3178m 🌹

 🌿 @Merci: Lisa 🌿
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29. SONNTAG IM JAHRESKREIS
20. SONNTAG NACH TRINITATIS
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist,
und Gott, was Gottes ist.

Namenstage heute

Hl. Lukas, Gwenn (Gwen, Gwenda, Gwendolyn, Gwennifer, Jennifer, Wenn), Joël, Justus von Beauvais (Just, Jost), Petrus von Alcántara (Peter, Pedro, Perez)

Gebet des Tages

Jesus, unser Bruder und Herr, du ermutigst uns zur Unterscheidung
und zur klaren Sicht. Hilf uns,
dass wir in allem Gott die Ehre

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Kalenderblatt

Hl. Lukas
War der Evangelist Lukas ein Arzt, der Paulus auf seinen Reisen begleitete? Oder vielleicht sogar

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Lesung Evangelium

So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus:
Ich habe ihn an seiner rechten Hand gefasst,

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Gotteserfahrung ist gefragt

Ein Impuls zum
Sonntag am 18. Oktober 2026
von Dr. Bernhard Kirchgessner, Leiter von Spectrum Kirche

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Was ist das: Fragen?

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 18. Oktober 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ Dieser Satz aus dem Sonntagsevangelium ist sehr prägnant. Er fällt in einer Situation, in der Jesus in eine Falle gelockt werden soll. Seine Gegner wollen ihn mit einer Frage zur Steuer in Bedrängnis bringen. Doch Jesus lässt sich nicht auf ein einfaches entweder, oder festlegen. Er antwortet mit einer Klarheit, die bis heute zum Nachdenken anregt.
Auf der Münze, die man ihm zeigt, ist das Bild des Kaisers zu sehen. Sie gehört in den Bereich seiner weltlichen Macht. Doch Jesus lenkt den Blick über die Münze hinaus. Denn nicht alles im Leben lässt sich in Besitz, Pflichten oder Zuständigkeiten einteilen. Es gibt Dinge, die sich nicht kaufen lassen und die wir auch nicht mit Geld aufwiegen können: Vertrauen, Liebe, Zeit und die Würde eines Menschen.
Auch unser Alltag ist von vielen Ansprüchen geprägt. Wir haben Verpflichtungen im Beruf, Verantwortung für unsere Familie und Erwartungen, die andere an uns stellen. Wir müssen Entscheidungen treffen, Regeln beachten und unseren Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Das alles gehört zu unserem Leben. Aber manchmal besteht die Gefahr, dass wir uns nur noch darüber definieren, was wir leisten, was wir besitzen oder was wir anderen schuldig sind.
Das Evangelium erinnert uns daran, dass es noch eine andere Dimension gibt. Wir gehören nicht einfach den Erwartungen anderer. Unser Wert hängt nicht allein von unserer Leistung ab. Im Glauben dürfen wir darauf vertrauen, dass wir vor Gott mehr sind als das, was wir vorweisen können. Wir sind Menschen, die von ihm gewollt und geliebt sind.
Was aber bedeutet es, Gott zu geben, was Gott gehört? Vielleicht geht es nicht darum, möglichst viel Zeit für religiöse Pflichten aufzuwenden. Vielleicht beginnt es viel einfacher: indem wir Gott einen Platz in unserem Leben lassen. Indem wir uns Zeit nehmen, innezuhalten, dankbar zu sein und unser Handeln zu hinterfragen. Und indem wir erkennen, dass auch die Menschen, denen wir begegnen, eine Würde besitzen, die ihnen niemand nehmen darf.
Denn wenn wir unser Leben als Geschenk Gottes verstehen, verändert das auch unseren Blick auf andere. Dann geht es nicht nur darum, was uns zusteht, sondern auch darum, was wir beitragen können. Nicht nur darum, unsere eigenen Ansprüche durchzusetzen, sondern auch darum, Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Vielleicht können wir in der kommenden Woche deshalb einmal bewusst fragen: Was nimmt gerade so viel Raum in meinem Leben ein? Und was kommt dabei zu kurz? Wo bestimmen Pflichten und Erwartungen meinen Alltag – und wo bleibt Platz für das, was wirklich trägt?
Gott möchte uns daran erinnern, was unser Leben im Innersten wertvoll macht. Und vielleicht beginnt genau dort die Freiheit, die Jesus uns schenken möchte: wenn wir wissen, dass wir nicht alles besitzen und kontrollieren müssen, um ein erfülltes Leben zu führen.



Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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