PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Stadelhorn 2286m 🌹

 🌿 @Merci: Jürgen 🌿

12. SONNTAG IM JAHRESKREIS
3. SONNTAG NACH TRINITATIS
Fürchtet den, der Leib und Seele
verderben kann in der Hölle.

Namenstage heute

Eberhard, Radulf (Ralf), Alban (Albano), Aloisius von Gonzaga

Gebet des Tages

Heiliger Gott,
gib, dass wir deinen Namen
allezeit fürchten und lieben.
Denn du entziehst keinem deine 

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Kalenderblatt

12. Sonntag im Jahreskreis
Was Gott im Alten Bund zu den Propheten gesagt hat, das sagt Jesus zu den Jüngern, die er als

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Lesung Evangelium

Er rettet das Leben der Armen aus der Hand der Übeltäter
Jeremía sprach:
Ich hörte die Verleumdung der

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Wie hältst du es mit Gott?

Ein Impuls
zum Sonntag am 21. Juni 2026
von Domvikar Msgr.
Dr. Bernhard Kirchgessner

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Fürchten und Vertrauen

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 21. Juni 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

idie Menschen freuen sich auf den Sommer, der ist Bade- und Urlaubszeit, er lässt die Saaten wachsen und sprießen, Obst und Früchte reifen prachtvoll heran.
Der Sommermonat Juni markiert einerseits den Höhepunkt des Jahres, andererseits bildet er auch den Wendepunkt des Jahres, wie es uns die vielen Sonnwendfeuer zeigen, und wie wir es im bekannten Sommerlied unseres Gotteslobes singen:
„Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht!“ (Vgl. Gl 465)
Mit der Mittsommerwende werden die Tage unmerklich aber gewiß schon wieder kürzer, die Nächte werden langsam aber unaufhörlich wieder länger, dann beginnen bald auch die Nebelwaber wieder morgens in den Bachniederungen und Senken zu liegen.
Der Mensch kennt den Ablauf des Jahres und weiß um den Wandel der Zeit.
Im Großen erkennt er den Ablauf von Werden und Vergehen.
Kennt er aber auch den Ablauf des eigenen Werdens und Vergehens?
„Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht.
Nun schenk uns deine Nähe und mach die Mitte gut,
Herr, zwischen Blüh’n und Reifen und Ende und Beginn.…
Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf dich hin.“
Das Jahr hat mit der Mittsommerwende vergangene Woche seine Hälfte erreicht. Stück um Stück werden die Tage nun wieder kürzer werden, die Nächte sich aber wieder verlängern. Das ist der Lauf des Jahres, das ist der Lauf der Zeit.
Das ist auch der Lauf unseres Lebens!
Wir sehen um uns herum um das Wachsen und Welken, den Wechsel der Jahreszeiten im Garten, das Vergehen der Zeit, die Kälte des Winters, die Schönheit und die Gewissheit des Frühlings.
So drückt es auch unser Glaube aus:
Der Tod ist nicht der Sieger, das Grab mit seiner Kälte ist nicht der Schlusspunkt!
Mit dem Lichtstrahl des Ostermorgens bricht ein Frühling an, der kein Ende mehr hat, dessen strahlende Sonne nicht mehr untergehen wird: Christus!
Dann ist wirklich eine Zeitenwende für uns: dann gibt es keine Zeit mehr, dann gibt ein Leben für uns, das alle unsere Vorstellungen übertrifft.
Und so möchte ich nochmal auf das Lied von der stillstehenden Jahreswaage zurückgreifen:
„Das Jahr steht auf der Höhe, die große Waage ruht.
Nun schenk uns deine Nähe und mach die Mitte gut,
Herr, zwischen Blüh’n und Reifen und Ende und Beginn.…
Lass uns dein Wort ergreifen und wachsen auf dich hin.“
Kaum ist der Tag am längsten, wächst wiederum die Nacht.
Begegne unsren Ängsten mit deiner Liebe Macht.
Das Dunkle und das Helle, der Schmerz, das Glücklichsein
nimmt alles seine Stelle in deiner Führung ein.
Das Jahr lehrt Abschied nehmen schon jetzt zur halben Zeit.
Wir sollen uns nicht grämen, nur wach sein und bereit,
die Tage loszulassen und was vergänglich ist,
das Ziel ins Auge fassen, das du, Herr, selber bist.
Du wächst und bleibst für immer, doch unsre Zeit nimmt ab.
Dein Tun hat Morgenschimmer, das unsre sinkt ins Grab.
Gib, eh die Sonne schwindet, der äußre Mensch vergeht,
dass jeder zu dir findet und durch dich aufersteht.
(Text: Detlev Block 1978 / Melodie: Johann Steuerlein 1575)
Wir Lebenden hier und heute stehen noch in mitten der Zeit, die einem steten Wandel und Wechsel unterworfen ist. Ein jeder von uns wird diese Zeit mit ihrer Vergänglichkeit irgendwann dann überwunden haben und dort angekommen sein, wo „die große Waage still steht“, wo es keine Zeit mehr gibt, wo alles unvergänglich und ewig ist: bei Gott!
Für jetzt aber gilt es, die restliche Zeit noch gut zu nutzen, und die von der Zeit und der Welt an uns herangetragenen Aufgaben gut zu erfüllen.
Und das schaffen wir mit der Kraft Jesu, der sagt:
„Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende!“ (Off 22,13)
Ja, er ist der Herr der zeit – und auch der Ewigkeit! 



Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Alfred Binder´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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