
PFINGSTEN 2026


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Viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind,
und die Ersten sein, die die Letzten sind.
Namenstage heute
Elvin (Alwin), Philipp (Filippo, Pippo) Neri, Maria Anna (Marianne, Marianna, Marie-Anne), Regentraud (Regintrud)
Gebet des Tages
Gott.Deine Treue hat Jesus aus dem Tod gerettet.
Sie ruft auch uns
in die Herrlichkeit des neuen
Kalenderblatt
Philipp Neri – Ordensgründer, Mystiker
Am 11. Mai 1615 wurde Philipp von Papst Paul V. selig- und am
Lesung Evangelium
Nach der Rettung haben die Propheten gesucht und geforscht und sie haben über die Gnade geweissagt, die für euch bestimmt
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Gottes Geist in uns
Ein Impuls zum Pfingstsonntag
am 24. Mai 2026
von Jugendpfarrer
Hubertus Kerscher
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
Im Pfingstevangelium begegnen wir den Jüngern hinter verschlossenen Türen. Angst, Unsicherheit und Enttäuschung bestimmen ihre Gedanken. Nichts wirkt nach Aufbruch oder Begeisterung. Eher nach Rückzug und Schutz vor einer Welt, die für sie fremd geworden ist.
Mitten in diese Situation hinein tritt Jesus und sagt: „Friede sei mit euch.“
Es ist bemerkenswert, dass Jesus seinen Jüngern zuerst den Frieden zuspricht. Nicht Vorwürfe. Nicht Fragen. Nicht Erwartungen, sondern Frieden. Ein Frieden, der tiefer reicht als ein kurzer ruhiger Moment. Ein Frieden, der Menschen innerlich aufrichten kann.
Gerade heute klingt dieses Wort neu und aktuell. Viele Menschen sehnen sich nach Frieden, im Großen zwischen Ländern und Völkern, aber auch im Kleinen: in Familien, Beziehungen, am Arbeitsplatz oder im eigenen Herzen. Oft erleben wir stattdessen Druck, Unruhe, Verletzungen oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen.
Der Friede, den Jesus schenkt, blendet die Wirklichkeit nicht aus. Die Türen bleiben zunächst verschlossen, die Sorgen verschwinden nicht sofort. Und doch verändert seine Gegenwart etwas. Aus Angst wächst langsam Vertrauen. Aus Enge entsteht neuer Mut.
Dann haucht Jesus seine Jünger an und sagt: „Empfangt den Heiligen Geist.“ Der Geist Gottes zeigt sich nicht zuerst im Außergewöhnlichen, sondern dort, wo Menschen neu aufatmen können. Wo Versöhnung möglich wird. Wo Worte nicht weiter verletzen, sondern heilen. Wo Menschen beginnen, einander wieder zuzuhören.
Vielleicht beginnt Frieden oft kleiner, als wir denken: in einem ehrlichen Gespräch, in Geduld statt schneller Urteile, in einem Menschen, der nicht zurückschlägt, oder in der Entscheidung, Hoffnung nicht aufzugeben.
Pfingsten erinnert daran: Gottes Geist will Menschen nicht gegeneinander treiben, sondern verbinden. Und vielleicht braucht unsere Zeit genau das besonders dringend – Menschen, die Frieden nicht nur ersehnen, sondern ihn auch weitergeben
Einen gesegneten Pfingstsonntag und eine gesunde
und erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

