PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Figur des Schmerzhaften Heilandes 🌹

 🌿 @Merci: Stiftskirche St. Wolfgang 🌿

14. SONNTAG IM JAHRESKREIS
5. SONNTAG NACH TRINITATIS
Nehmt auf euch mein Joch
und lernt von mir.

Namenstage heute

Kyrilla (Kyra, Kira), Letizia (Lätitia, Laetitia, Leticia, Lettice), Albrecht, Anton (Antonio, Tonio)

Gebet des Tages

Barmherziger Gott,
durch die Erniedrigung deines Sohnes
hast du die gefallene Menschheit

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Kalenderblatt

14. Sonntag im Jahreskreis
Wer im Namen Gottes zu den Menschen kommt, braucht nicht großartig aufzutreten, er kann auf 

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Lesung Evangelium

Siehe, dein König kommt zu dir; demütig ist er
So spricht der Herr:
Juble laut, Tochter Zion!

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Du bist gut genug!

Ein Impuls
zum Sonntag am 5. Juli 2026
von Kaplan
Tobias Asbeck

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Einladen statt drohen

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 5. Juli 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

diese eindrucksvolle Figur des Schmerzhaften Heilandes steht in der ehem. Stiftskirche St. Wolfgang am gleichnamigen See in Österreich.
Der Bildschnitzer Meinrad Guggenbichler hat diese Darstellung geschaffen, die als eine der Eindrucksvollsten in ganz Österreich gilt.
Jesus steht da mit seinen Wunden: die Haut von der Geißelung zerfetzt, das Haupt dornengekrönt und blutüberströmt.
So steht dieser Jesus vor uns: als „Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut“ (Jes 53,3)
Wer mit den Andachten der Volksfrömmigkeit vertraut ist, der erinnert sich an die Worte des Kreuzweges:
„Noch immer leidet Christus in dieser Welt“.
Ja, Christus leidet, seine Haut ist zerfetzt, nichts Schönes hat er mehr an sich!
Und nun hat dieser wunderbar-mystische Leib Christi, seine Braut, seine Kirche, eine neue große klaffende und Blutströmende Wunde erhalten!
Die traditionalistische Gemeinschaft FSSPX, die Bruderschaft vom Hl. Papst Pius X., hat gegen das Einverständnis des Hl. Vaters vier Bischöfe geweiht, was die Einheit mit dem Nachfolger des Hl. Petrus zerreißt!
Die vorangegangenen Päpste sind mit großer Barmherzigkeit und weitem Entgegenkommen auf einem Weg der Aussöhnung und der Heilung der Wunden vorangeschritten. Wie sehr haben nicht sel. Angedenkens Benedikt XVI. und Franziskus I. Brücken hin zur Pius-Gemeinschaft gebaut!
Diesen Weg zueinander haben die beiden abtrünnigen Bischöfe der Gemeinschaft nun beendet und die Brücken, die auf sie zugebaut wurden, einseitig abgebrochen: sie haben gegen das ausdrückliche Verbot des Papstes
vier eigene Bischöfe geweiht. Dadurch haben sie der Autorität des Nachfolgers Petri abgeschworen, den Gehorsam verweigert und die Bande mit dem obersten Hirten und Fischer zerrissen.
„Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche erbauen!“ (Mt 16,18)
Das ist ein Wort Jesu, das direkt und ausschließlich an Petrus gerichtet ist.
„Weide meine Lämmer, weide meine Schafe!“ (Joh 21, 16)
Dieses Wort Jesu bezeichnet ganz klar die Hirten- und Leiteraufgabe des Petrus und seiner Nachfolger.
Die Gemeinschaft Pius X. hat durch ihren Akt des Ungehorsams und des Eigensinnes den Auftrag Jesu an den Papst und die damit verbundene Leitungsgewalt der Kirche aufgegeben.
Das schmerzt sehr!
Es zeigt uns, wie sehr der Mensch schwach werden kann, wenn eigene Geltungssucht, Ich-Bezogenheit und Rechthaberei ihn bestimmen!
Längst schon hat sich die Gemeinschaft Pius X, eine „eigene Kirche“ aufgebaut, die nicht bereit ist, das Wirken des Hl. Geistes in seiner Fülle in der einen und heiligen, in der Apostolischen Kirche die auf dem Felsen des Papsttums steht, anzuerkennen.
So kam durch diese abtrünnigen Menschen Leid und Schmerz in die Hl. Kirche (vgl. Röm 5,15).
Sie begründen ihren Schritt ihrerseits nun mit der Treue zu Christus.
Das ist für mein Dafürhalten glatte Selbsttäuschung und Lüge!
Ich kann doch nicht sagen: ich halte Christus die Treue, suche mir aber aus, welches seiner Worte für mich Geltung hat!
Wenn die Römische Apostolische Kirche die formelle Exkommunikation dieser Menschen feststellt, dann tut sie das in Erfüllung jenes Leitungsauftrages und jener Heilssendung, die Christus selbst ihr anvertraut hat.
Nun trägt der mystische Leib Christi, die Kirche, einen neue, große Wunde, die weit klafft, blutet und schmerzt!
Jesus mahnte in der Nacht vor seinem Leiden noch zur Einheit:
„Vater: Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“ (Joh 17, 21)
Ich bitte Sie alle, verehrte Schwestern und Brüder, um das inständige Gebet für die Einheit.
Der Geist Gotte erleuchte die Herzen, damit Wunden wieder geheilt, Spaltungen wieder überwunden, die Einheit wiederhergestellt wird!
Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende deines Lichtes Strahl!
Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht.
Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irregeht.
Heil’ger Geist, wir bitten dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner Gaben Siebenzahl.



Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Alfred Binder ´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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