
Zahmer Kaiser


@Merci: Dunja
…
Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören;
denn du vermagst nicht ein einziges Haar
weiß oder schwarz zu machen.
Namenstage heute
Randolf (Randolph), Bernhard (Bernard, Bernd, Barnet), Benilda (Benilde, Bernhild, Bernhilde), Antonius von Padua
Kalenderblatt
Unbeflecktes Herz Mariä
Der Name dieses Gedenktags mag vielen antiquiert und befremdlich erscheinen, doch fügt er sich
Lesung Evangelium
Von Herzen freue ich mich am HERRN
So spricht der Herr:
Die Nachkommen meines Volkes
Umsonst und gratis, aber nicht v…
Ein Impuls
zum Sonntag am 14. Juni 2026
von Franz Haringer, Leiter des Papst-Geburtshauses Marktl a. I.
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
im Tagesevangelium von diesem Sonntag, lesen wir, dass Jesus von Mitgefühl bewegt wird, als er die vielen Menschen sieht. Er sieht nicht einfach eine Menschenmenge. Er sieht einzelne Menschen mit ihren Sorgen, Hoffnungen, Fragen und Belastungen. Das Bild, das das Evangelium verwendet, ist eindrücklich: „Schafe, die keinen Hirten haben.“ Es beschreibt Menschen, die Orientierung suchen, die sich manchmal verloren fühlen oder die sich nach jemandem sehnen, der ihnen zuhört und ihnen Hoffnung schenkt.
Vieles davon kennen wir auch heute. In einer Zeit voller Informationen und Möglichkeiten fällt es oft schwer, den eigenen Weg zu finden. Menschen tragen Sorgen um ihre Familie, ihre Gesundheit oder ihre Zukunft mit sich. Manche fühlen sich allein, obwohl sie von vielen Menschen umgeben sind. Andere suchen nach einem Sinn, der über den Alltag hinausreicht.
Jesus bleibt angesichts dieser Situation nicht stehen. Er ruft seine Jünger zu sich und sendet sie aus. Sie sollen die frohe Botschaft weitersagen, heilen, aufrichten und Hoffnung schenken. Damit beginnt etwas, das bis heute andauert. Die Sendung Jesu gilt nicht nur den zwölf Aposteln. Sie erreicht auch uns.
Natürlich wird nicht jeder von uns auf große Reisen gehen oder vor vielen Menschen predigen. Aber jeder Mensch hat seinen Platz und seine Aufgabe. Oft beginnt die Sendung im Kleinen: in einem freundlichen Wort, in einem offenen Ohr, in einem Besuch bei einem einsamen Menschen oder in der Bereitschaft, jemandem beizustehen. Wo Menschen füreinander da sind, wird etwas von Gottes Nähe sichtbar.
Das Evangelium erinnert uns daran, dass der Glaube nie nur Privatsache ist. Wer die Liebe Gottes erfahren hat, ist eingeladen, sie weiterzugeben. Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein. Auch die Jünger waren keine außergewöhnlichen Helden. Sie hatten ihre Stärken und ihre Schwächen. Entscheidend war, dass sie sich von Jesus rufen und senden ließen.
Vielleicht stellt uns dieses Evangelium deshalb die Frage: Wo bin ich heute gefragt? Wem kann ich Mut machen? Wo kann ich Hoffnung säen? Die Ernte, von der Jesus spricht, ist auch heute groß. Es gibt viele Gelegenheiten, Gutes zu tun und Menschen die Erfahrung zu schenken, dass sie nicht allein sind.
So dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott uns nicht nur ruft, sondern auch begleitet. Er sendet uns mit einer Zusage. Wer sich von ihm senden lässt, kann dazu beitragen, dass die Welt ein wenig heller, menschlicher und hoffnungsvoller wird und ist dabei nie allein.
Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende
und gesunde Woche wünscht Ihnen allen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

