
Magerstein 3273m


@merci: Michaela
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Singet dem HERRN, rühmet den HERRN,
der des Armen Leben aus den Händen der Boshaften errettet!
Namenstage heute
Augusta, Ernst, Frowin, Heimo (Haimo), Marie-Joseph Coudrin Rupert
Gebet des Tages
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn
Kalenderblatt
Frowin war Mönch des Klosters Sankt Blasien im Schwarzwald, wo er 1141 nachweislich die Chroniken abschreiben und die
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Lesung Evangelium
Jeremía sprach:
Ich hörte die Verleumdung der Vielen:
Grauen ringsum! Zeigt ihn an!
So wächst Hoffnung!
Ein Impuls zum Palmsonntag
am 29. März 2026
von Pastoralreferentin
Magdalena Dobler
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
Sehr geschätzte Gäste unserer Homepage,
mit dem Palmsonntag beginnt die sog. „Heilige Woche“. Im Mittelpunkt steht heute der Einzug Jesu in Jerusalem.
Zwei Symbole sind mit diesem Tag verbunden. Das ist einmal das mit bunten Bändern und grünen Zweigen geschmückte Kreuz als Zeichen der Hoffnung, dass im Tod Jesu neues Leben aufbricht. Und das ist zum anderen die Eselin aus dem Evangelium, die in wunder – und liebevoller Weise die Haltung Jesu zum Ausdruck bringt. Da könnte ich vielleicht auch den Esel aus meiner Weihnachtskrippen hervorholen und zum geschmückten Kreuz stellen. Und dann lese ich nochmal das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem und schaue das Kreuz und den Esel einfach dankbar an.
Jesus braucht keinen kaiserlich-stattlichen Lipizzaner und keinen stolzen prächtigen Araberhengst.
Nein, er ist mit einem einfachen Esel zufrieden!
Das habe ich meiner seligen Mutter immer entgegnet, wenn sie mich zum wiederholten Male fragte, warum ich keinen Doktortitel in Theologie oder Philosophie machen wollte:
„Ich bin nun halt mal ein Esel, und da schau einer an: Jesus kann auch einen Esel ganz gut brauchen!“
Der Wert eines Menschen liegt nicht in seinem Besitz und nicht in seinen Titeln: jeder hat etwas, das der Herr brauchen kann, um seine Liebe zu den Menschen zu tragen.
Die große Kirchenlehrerin Theresia von Avila tröstete so auch in ähnlicher Weise einmal eine ihrer Mitschwestern, die immer beklagte, dass sie die lateinischen Gebetstexte nicht verstehen könne, weil sie halt „nur“ eine einfache Küchenschwester sei, die nichts Anderes gelernt habe als Kochen und Geschirrabwaschen:
„Gott wohnt auch in den Suppentöpfen!“, sagte die große Ordensfrau.
Ja, Gott wohnt auch in den Suppentöpfen und er braucht auch ab und zu einen Esel.
So sagt es auch schon der Hl. Paulus:
„Seht doch auf eure Berufung, Brüder und Schwestern! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.“ (1 Kor 1, 26-30)
Ich grüße heute alle Eselinnen und Esel, alle „Küchenschwestern, Köchinnen und Köche“, alle, die mit ihrer ganz eigenen einfachen Begabung auch Werkzeuge Gottes sind!
Seien wir getrost:
Gott kann auch uns brauchen!
Hymnus zum Palmsonntag: Magnum salutis gaudium
1. In großer Freude ob des Heils
sich soll nun freuen alle Welt.
Der Heiland aller, Jesus Christ,
heilt aller Welt Gebrechlichkeit.
2. Sechs Tage vor dem Passchafest
Bethanien er suchte auf,
wo er aus Liebe Lazarus
vom Tode wahrhaft auferweckt`.
3. Maria bracht` ein kostbar Öl,
das sie in ihren Händen trug,
und unter Tränen salbte sie
des Heiland Füße und das Haupt.
4. Dann auf das Eselsfohlen gar
der Heiland setzte sich zumal,
und machte sich so auf den Weg
hin zu der Stadt Jerusalem.
5. O Liebe, groß und staunenswert!
Welch große Sanftmut er uns zeigt!
Der Schöpfer Himmels und der Erd`:
auf einem Esel reitet er!
6. Im Voraus wusste der Prophet
und sagte kündend es der Welt,
erfüllt von Gottes heilgem Geist:
„Frohlocke, Zion, juble auf!“
7. Sieh` da, in Demut kommt zu dir
dein König, lass nun alle Angst!
Der Rücken einer Eselin
trägt den geduld`gen, milden Herrn!
8. Mit grünen Zweigen zog das Volk
in Freude jubelnd vor die Stadt.
Mit frischen Palmen grüßten sie
den König, der zu ihnen kam.
9. Des Volkes Menge lief voraus
und jubelte voll Heilgen Geist`s:
„Hosanna in des Himmel Höh!
Dir Davidssohn, Hosanna dir!“
10. Und manche lösten ihm zum Gruß
den Gürtel ihrer Kleider auf,
bedeckten damit seinen Weg
und streuten vor ihm Blumen aus.
11. Von seinem Einzug war die Stadt
des Jubels und der Freude voll.
Des Volkes Kinder priesen Gott
und stimmten Lobgesänge an.
12. So lasset uns nun unsrem Herrn
und Richter froh entgegen geh`n,
mit Jubelpalmen in der Hand
ihm Dankgesänge freudig weih`n.
13. Lob, Ehre, Preis und Herrlichkeit
sei dem dreifaltig einem Gott,
dem Vater und dem einen Sohn,
und auch dem Geist in Ewigkeit.
Amen.
Einen gesegneten Palmsonntag
und eine besinnliche Karwoche wünscht
Ihnen
Ihr
´Alfred Binder´, Pfr.

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

