PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

🌹 Großen Buchstein 🌹

 🌿 @Merci: Jürgen 🌿

Wie wir getragen haben das Bild des irdischen (Menschen),
so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.

Namenstage heute

Igor (Ingvar, Ingmar), Januarius (Gennaro), Lambert, Theodor, Wilhelmine (Wilhelmina, Wilhelma, Wilma, Vilma, Helma)

Gebet des Tages

Gott.
Dein Wort bringt Licht und Freude in die Welt.
Es macht das Leben reich,

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Kalenderblatt

Januarius
Das Leben dieses Heiligen ist schnell erzählt: Januarius (gest. 305) war Bischof im

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Lesung Evangelium

Schwestern und Brüder!
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Gott setzt andere Maßstäbe

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Sonntag am 20. September 2026
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vom 13. September 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

Im Sonntagsevangelium erzählt Jesus diesesmal von einem Weinbergbesitzer, der zu unterschiedlichen Zeiten Arbeiter einstellt. Manche beginnen früh am Morgen, andere erst später. Am Ende erhalten alle denselben Lohn.
Das sorgt für Unverständnis. Wer den ganzen Tag gearbeitet hat, empfindet es als ungerecht, genauso viel zu bekommen wie jemand, der erst kurz vor Feierabend gekommen ist. Und vielleicht können wir diesen Ärger sogar nachvollziehen. Wir vergleichen: Wer hat mehr geleistet? Wer hat sich mehr angestrengt? Wer war länger dabei? Wer hat es sich vielleicht leichter gemacht?
Unser Alltag ist voller solcher Vergleiche. Wir schauen auf das Haus des Nachbarn, das Auto vor der Tür, den Urlaub, den jemand gerade macht. Wir vergleichen unsere Leistungen mit denen anderer, unsere Familien, unseren Beruf, manchmal sogar unseren Glauben. Und nicht selten bleibt dabei das Gefühl zurück: Warum hat der andere mehr Glück als ich?
Jesus stellt diese Logik auf den Kopf. Der Weinbergbesitzer nimmt den Arbeitern nichts weg. Er hält ihnen ihren Lohn nicht vor. Vielmehr bekommen alle, was ihnen zugesagt wurde. Seine Großzügigkeit macht den Lohn der anderen nicht kleiner.
Vielleicht liegt genau darin eine Herausforderung für uns: Das Gute im Leben des anderen muss nicht auf Kosten meines eigenen Guten gehen.
Gottes Blick auf den Menschen folgt nicht unseren Maßstäben von Leistung und Vergleich. Bei ihm muss sich niemand seinen Wert verdienen. Der Mensch ist mehr als das, was er leistet, was er besitzt oder wie früh er im Leben „angefangen“ hat.
Das gilt auch für unseren Glauben. Manche sind seit ihrer Kindheit in der Kirche, andere finden erst als Erwachsene ihren Weg. Manche engagieren sich seit Jahrzehnten, andere entdecken gerade erst, dass ihnen Glaube etwas bedeutet. Für Gott zählt nicht, wer die längste Zeit auf dem Feld gearbeitet hat. Seine Einladung gilt immer wieder neu.
Vielleicht können wir in dieser Woche versuchen, etwas weniger zu vergleichen. Uns über das Gute freuen, das einem anderen Menschen widerfährt, ohne sofort zu fragen, ob wir selbst dabei zu kurz kommen. Und vielleicht auch den eigenen Weg dankbarer anzunehmen.
Denn am Ende geht es im Weinberg nicht darum, wer am meisten geleistet hat. Es geht darum, dass Gott niemanden vergessen hat.
Vielleicht ist das die gute Nachricht dieses Evangeliums: Bei Gott gibt es keinen falschen Zeitpunkt, um anzufangen. Seine Tür steht offen – am frühen Morgen genauso wie am späten Nachmittag.



Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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