
Maria Himmelfahrt (Kunterwegkirche)


@Merci: Tina
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30. SONNTAG IM JAHRESKREIS
21. SONNTAG NACH TRINITATIS
Du sollst deinen Nächsten lieben
wie dich selbst.
Namenstage heute
Ludwig III. von Arnstein, Arnold Knapper, Chrysanthus (Chrysanthus), Crispin, Crispinian, Daria (Daria, Darja)
Gebet des Tages
Mit kindlichem Vertrauen bete ich zu dir, Gott, mein Vater. Eingegossen in mein Herz ist deine Liebe, die mich vertrauen und
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Kalenderblatt
Ludwig III. von Arnstein
Unter der geplagten Bevölkerung verbreitete sein Name lange Angst und Schrecken: Ludwig III. von
Lesung Evangelium
So spricht der Herr:
Einen Fremden sollst du nicht ausnützen oder ausbeuten,
denn ihr selbst seid im Land
Es kommt anders als man denkt!
Ein Impuls
zum
Sonntag am 25. Oktober 2026
von Gemeindereferentin
Jennifer Kinder
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
heute wird uns durch Jesus selber im Evangelium die Quintessenz, der Kern, seiner ganzen Verkündigung gezeigt:
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
(Mt 22, 37-39)
Damit offenbart uns Jesus die existentielle Doppelseitigkeit unseres Glaubens:
Wie die beiden Seiten einer Medaille, s gehören Gottes- und Nächstenliebe untrennbar zusammen!
Und genau das war es, was die Heidenvölker der Antike so an den Christen faszinierte:
Ihr Glaube zeigte sich in den Werken, daran, wie sie miteinander umgingen!
Für die Römer hatte der Glaube nur eine Dimension: die Verehrung der Götter, und das war weit eher eine Handelsbeziehung als Herzenshingabe!
Die Christen aber zeigten ihren Glauben dadurch, wie sie mit ihren Mitmenschen umgingen, wie sie im Nächsten Christus selbst erkannten.
Für die Christen war der Glaube an den einen Gott keine Privatsache, die man sich mit ihm selber im stillen Kämmerlein ausmachte, sondern ein Verhaltensgrundsatz, der sich in der Öffentlichkeit des alltäglichen Lebens zeigte.
Und eben gerade das hat die heidnischen Menschen der Antike zutiefst am Christentum beeindruckt!
Da stellt sich mir nun die konkrete Frage:
beindrucke ich heute noch durch meinen gelebten Glauben irgendjemanden?
Lässt sich an meinem Leben, in meinem konkreten Handeln im Alltag, noch ablesen, dass ich ein Christ bin?
Erkennt man daran, wie ich mit den Menschen umgehe, dass ich auf dem Weg Jesu gehe?
Jesus sagt es ganz klar und deutlich:
Christentum ist keine Privatsache, die man sich im stillen Kämmerlein oder auf einem stillen Waldweg mit dem Herrgott ausmacht.
Der Glaube braucht das Handeln, sonst ist er nur eine Selbsttäuschung und eine Illusion.
Wer der Meinung ist, er könnte für sich selber glauben, der betrügt sich selber:
„Keiner von uns lebt sich selber, und keiner von und stirbt sich selber!“, schreibt der Hl. Paulus in seinem Brief an die Gemeinde von Rom (Röm 14,7).
In seinen Abschiedsreden im Johannesevangelium sagt es Jesus noch einmal ganz deutlich:
„Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ (Joh 17,21)
Und das geht eben nur im öffentlichen Leben des Alltags, nicht im verborgenen privaten Kämmerlein daheim und auch nicht auf dem stillen Waldweg!
Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende
und gesunde Woche wünscht Ihnen allen
Ihr
´Alfred Binder´, Pfr.

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

