PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

💥🤘 Bayerischer Wald 🤘💥

🍂 @Merci: Sandra 🍂
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32. SONNTAG IM JAHRESKREIS
DRITTLETZTER SONNTAG IM KIRCHENJAHR
Darum wachet!
Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Namenstage heute

Gottfried von Amiens, Claudio (Claudius), Maximiliane (Maximiliana), Sel. Johannes Duns Skotus (Ian, Johannes), Willehad von Bremen

Gebet des Tages

»Im Dunkel unsrer Nacht, entzünde das Feuer, das nie mehr verlischt, niemals mehr verlischt,« singe ich im Lied aus Taizé voller Hoffnung

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Kalenderblatt

Gottfried von Amiens
Gottfried von Amiens (um 1065-1115) war ein Bischof ganz nach Papst Franziskus

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Lesung Evangelium

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit;
wer sie liebt, erblickt sie schnell,
und wer sie sucht, findet sie.

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Ein wenig Trost

Ein Impuls zum
8. November 2026
von Dompropst
Michael Bär

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Der Stern der Hoffnung

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 1. November 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen gehört zu den ganz bekannten Passagen der Hl. Schrift.
Da warten „Ehrendamen“ auf den Bräutigam. Sie haben, sollte es später werden, sicherheitshalber Öllampen dabei. Nun kommt der erwartete Bräutigam aber wirklich sehr lange nicht, und die Mädchen schlafen alle ein. Als nun laute Rufe das Kommend es Erwarteten ankündigen, ist es bereits tiefe Nacht geworden. Fünf Lampen sind ausgegangen, fünf brennen noch, weil der Ölvorrat ausreicht. Fazit: die Mädchen mit den brennenden Lampen gehen mit zur Hochzeit, die anderen fünf versäumen das Fest, weil sie beim Versuch, noch irgendwo neues Öl aufzutreiben, den Anschluss verpassen.
„Sero venientibus ossa!“, „Den zu spät gekommenen die Knochen!“, sagt der Lateiner.
„Die zu spät Gekommenen bestraft das Leben!“
Verpasste Gelegenheiten, die ein für alle Mal vorbei sind, kennt jeder von uns.
Jesus mahnt uns mit diesem Gleichnis zur Achtsamkeit.
Einschlafen darf man schon mal, das kann vorkommen. Aber trotzdem muss man bereit sein.
Ich deute das Öl im Gleichnis als den Gebetsschatz, den wir achtsam bewahren sollen: das Vaterunser, Ave Maria, Glaubensbekenntnis oder der Rosenkranz.
Immer wieder muss ich die traurige Erfahrung machen, dass viele unserer Mitchristen auf diesen Gebetsschatz nicht aufgepasst haben und ihn sogar schon verloren haben. Und dann, wenn sie ihn bräuchten, können sie auf ihn nicht mehr zurückgreifen!
Da stehen sie nun am Sterbelager eines Angehörigen und möchten in ihrer Trauer ein Gebet sprechen, können es aber nicht! Zu lange schon ist es her, dass ihnen das Vaterunser über die Lippen gekommen ist. Von dem längeren Glaubensbekenntnis gar nicht zu reden! Jetzt aber, in dieser Situation, wo nur Gott noch als Einziger trösten kann, fehlen die Worte, mit ihm zu sprechen!
… leer der Krug…
… das Öl ist ausgegangen!
Ein jeder Mensch erlebt Phasen in seinem Leben, in denen er Gott einmal näher, einmal aber auch ferner ist. Und jeder Mensch erlebt auch Momente in seinem Leben, in denen er mit Gott reden, in denen er beten möchte.
Wie schmerzlich ist es dann, wenn einem die Worte fehlen!
Glücklich der Mensch, der noch Öl in seiner Lampe hat, d.h. der noch ein Gebet stammeln kann, und sei es ein letztes: „Mein Jesus, Barmherzigkeit!“

Einen gesegneten Sonntag und eine gelingende

und gesunde Woche wünscht Ihnen allen

Ihr

´Alfred Binder´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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