
Schönfeldspitze


@merci: Anna-Lena
. . .
Du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst,
lass mich deine Rache an ihnen sehen;
denn dir habe ich meine Sache befohlen.
Namenstage heute
Benedikt, Nikolaus, Alexandra, Emilie (Emilia) Schneider, Richeza (Rizza); Axel (Absalon), Christian
Gebet des Tages
Barmherziger Gott,
lenke du selbst unsere Herzen zu dir hin;
denn ohne deine Hilfe können wir
Kalenderblatt
Emilie Schneider
Während sich im „heiligen Köln“ die Reliquien nur so stapeln, wartet das nicht weit entfernte Düsseldorf
Lesung Evangelium
Ich war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird
Der HERR ließ es mich wissen
und so wusste ich es;
Wunder sind Zeichen Gottes!
Ein Impuls zum 5.Fastensonntag
am 22. März 2026
von Pfarrer
Christian Altmannsperger
Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen
manchmal fühlt sich das Leben schwer an. Als würde etwas feststecken. Hoffnungen erfüllen sich nicht, Gebete bleiben scheinbar unbeantwortet, und die Frage taucht auf: „Warum gerade jetzt? Warum gerade so?“
Die Geschichte von Lazarus erzählt genau von solchen Momenten. Von Menschen, die warten. Die hoffen. Die enttäuscht sind. „Herr, wärst du hier gewesen …“, dieser Satz ist kein Vorwurf, sondern ein ehrlicher Ausdruck von Schmerz. Er zeigt: Es ist in Ordnung, Gott alles zu sagen. Auch das, was uns zweifeln lässt. Auch das, was wir nicht verstehen.
Was diese Erzählung so menschlich macht: Jesus bleibt nicht auf Distanz. Er kommt den Menschen nahe. Er hört zu. Und er weint. Kein schneller Trost, keine fertigen Antworten, sondern echtes Mitgefühl. Ein Gott, der nicht über den Dingen steht, sondern mitten im Leben. Das kann Mut machen. Denn es bedeutet: Niemand ist allein in seinen dunklen Stunden. Da ist einer, der sieht, der versteht und der mitgeht – auch durch Zeiten, in denen alles stillzustehen scheint.
Und dann geschieht etwas Unerwartetes. Nicht sofort, nicht auf Knopfdruck, sondern nach einem Weg durch Trauer und Zweifel hindurch: Neues Leben wird möglich. Wo alles abgeschlossen schien, öffnet sich plötzlich ein neuer Raum. Jesus erweckt Lazarus zu neuem Leben.
Diese Hoffnung trägt, nicht nur damals, sondern auch heute. Sie sagt: Auch wenn wir an Grenzen stoßen, auch wenn Situationen wie „ausweglos“ erscheinen – das letzte Wort ist nicht das Ende. Es kann immer noch etwas wachsen. Es kann sich etwas verändern. Leben kann neu aufbrechen.
Vielleicht bedeutet das für uns im Alltag nicht immer ein großes Wunder. Aber es kann heißen: Ein neuer Anfang nach einer schweren Zeit. Ein Schritt aus der Enge heraus. Ein Gespräch, das wieder verbindet. Ein kleines Aufatmen, wo vorher nur Schwere war.
Der Glaube lädt ein, genau darauf zu vertrauen: Dass selbst in den dunkelsten Momenten ein Funken Leben bleibt. Und dass dieser Funken wachsen kann.
So gesehen ist die Geschichte von Lazarus auch eine Einladung an uns, die Hoffnung nicht aufzugeben und darauf zu vertrauen, dass wir begleitet sind – auch dann, wenn wir es nicht sofort spüren.
Einen gesegneten Sonntag und eine gesunde
und gelingende Woche wünscht Ihnen
Ihr
´Pirmin Ströher´, Pastoralreferent

Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing
Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

