PFARREIEN­GEMEINSCHAFT
Künzing -  Wallerdorf - Forsthart

💕🙏🥰 Hohe Veitsch 1.981m 🥰🙏💕

 ☃️ @merci: Sabrina ☃️
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6. SONNTAG IM JAHRESKREIS
ESTOMIHI
Der Mensch hat vor sich Leben und Tod;
was er wählt, wird ihm gegeben werden.

Namenstage heute

Georgia, Faustin (Faustinus) und Jovita, Siegfried (Sigfrid, Sigurd, Seyfried) von Växjö, Claude (Claudius), Friedrich, 
Drutmar

Gebet des Tages

Gott,
du liebst deine Geschöpfe, und es ist deine Freude,
bei den Menschen zu wohnen.

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Kalenderblatt

Sechster Sonntag im Jahreskreis
Der ist ein freier Mensch, der tun kann, was er will – stimmt das? Es könnte stimmen, wenn nur

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Lesung Evangelium

Keinem befahl er, gottlos zu sein
Gott gab den Menschen seine Gebote und Vorschriften.
Wenn du willst, wirst du die

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Freiheit ist kein Autopilot!

Ein Impuls
zum 15. Februar 2026
von Studentenpfarrer
Peter Kunz

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Herz und Handschlag

Gedanken von
Kardinal
Christoph Schönborn
vom 15. Februar 2026

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Liebe Angehörige unserer Pfarreiengemeinschaft,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,
liebe Mitchristen

der Fasching geht seinem Ende entgegen, Rosenmontag und Faschingsdienstag markieren die Endpunkte es „tollen Treibens“.
Vielerorts wird der Fasching dann auch feierlich begraben:
„Der Fasching hat Ruh`,
der Fasching hat Ruh`,
und wenn der Fasching Ruhe hat,
dann hat der Fasching Ruh`!“
Dann ist der „Kehraus“, an dem die Masken fallen.
Am Kehraus werden die Masken abgelegt, der Fasching ist endgültig zu Ende. Der Mensch zeigt nun sein wahres Gesicht wieder.
Das war durch Masken wirr und entstellt, verborgen und bedeckt war, das liegt nun wieder offen vor uns.
So schreibt es auch der Apostel Paulus:
„Wir sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen“ (1 Kor 13,11).
Unser irdischer Leib ist wie eine Maske, die wir tragen, das Wesentliche, das was uns Menschen ausmacht, unsere Seele, ist dahinter verborgen.
Es ist interessant:
Das Lateinische Wort für Maske ist „larva“ – Larve.
Wie eine Raupe, die einmal ein Schmetterling werden soll:
da ist zuerst eine Larve.
Sie muss sich erst verpuppen und in der Erde ruhen, bis sie sich verwandelt hat.
Man sieht ihr zunächst die kommende Schönheit nicht an.
Das ist beim Hl. Paulus auch ein Bild für uns Menschen:
wenn wir unsere irdische Hülle ablegen, dann werden wir Gott erkennen, wie er wirklich ist, dann schauen wir nicht mehr wie in einen Spiegel, der alles seitenverkehrt abbildet, sondern blicken in Gottes wirkliches Angesicht.
Dann steigt, wie der aus seiner Larvenform geschlüpfte Schmetterling in die Luft, unsere Seele befreit auf in die grenzenlose Weite der göttlichen Ewigkeit.
„Am Aschermittwoch ist alles zu Ende!“, klagt der Narr.
„Mit dem Aschermittwoch kann ich neu beginnen, wirklich Mensch zu werden!“, schöpft der gläubige Christ Hoffnung.
Dann erfährt er die beglückende Botschaft des Hl. Paulus:
„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ (2 Kor 6,2)

Einen heiteren Faschingsausklang und einen gesegneten Beginn der Fastenzeit,

der Zeit des Heiles, wünscht Ihnen

Ihr

`Alfred Binder´, Pfr.


Pfarreiengemeinschaft Künzing, Wallerdorf, Forsthart
Pfarramt Künzing
St. Severin-Str. 6
94550 Künzing


Email: pfarramt.kuenzing@bistum-passau.de

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